Die Pensionisten am Nördergrad
Die Jugend am Nördergrad
Auf der Weißseespitz
Vor der Einfahrt zur Münchner
Firnerlebnis pur
Supergeil isses!
Do sein mir oa gfoarn!

Weißseespitz mit Bayrischem Abfahrtsspaß

 

 

Fink Klaus, 19.Mai 2009

Lange haben wir auf diese Tour gewartet. Grasser Franz hat bereits mehrfach die Einzigartigkeit dieser Skitour angepriesen. Zweimal  mussten wir die Tour wegen unsicherer Wetterverhältnisse verschieben – heute war es endlich soweit.

 

 

Mit drei Autos und zwölf Teilnehmern eine stolze Truppe. Mittwoch, eigentlich ein normaler Wochentag,  trotzdem haben sich 11 Wettersteiner und Marlene für diese Tour gefunden. Der Wetterbericht war o.k, um 04:30 Uhr holt mich Franz in Absam ab. Wir nehmen noch Rainer und Judi mit, dann führt uns der Weg ins Kaunertal  bis zum Ende der Gletscherstraße (2.750 m). In Feichten an der Mautstelle müssen wir noch die Personenmaut mit 5,50 €/Person bezahlen. Die Regiocardbesitzer haben hier Vorteile.

 

 

Um 07:00 Uhr können wir am Parkplatz starten. Um 07:00 Uhr starten aber auch die Lifte, für diverse Skinationalmannschaften wird der Liftbetrieb aktiviert. Unser Weg führt uns über die sehr harte Skipiste über die zwei Schleppliftsektionen bis zur Nörderscharte ( 3.017 m ). Bis hierher wenig reizvoll, da leider über die Piste aufzusteigen ist.  Auf der Nörderscharte umgibt uns der Dieselgestank und Lärm des Schleppliftes. Hier ziehen wir unsere Steigeisen an, der Grat vor uns ist nicht gerade schwer, aber doch mit entsprechender Vorsicht zu genießen. Eine schöne und abwechslungsreiche Gratkletterei. Um 08:26 Uhr erreichen wir das Ende des Grates, hier können wir wieder die  Ski anschnallen. Über eine realtiv steile Querung (Harscheisen) um den „Zahn“ herum und dann unschwierig bis zum Gipfel. Das Panorama ist  überwältigend. Eine traumhafte Bergkulisse. Um 09:22 Uhr stehen wir auf der Weißseespitze ( 3.510 m/ 825 HM ).

 

 

Wir genießen die ausgiebige Rast und machen uns um 10:06 Uhr an die Abfahrt. Direkt vom Gipfel bester Firn über den Gepatschferner. Ab 2900 m fahren wir direkt in den sehr steilen Nordhang ein – „die  Münchner“. Der Name dieser Abfahrt geht auf Prof. Girardi zurück ( lt. Erzählung von Eugen Larcher, Wirt vom Kiwi in Feichten). Ein gewaltiger Eindruck. Die Steilheit ist beeindruckend ( 40° ). Bei besten Firnbedingungen kommen wir bis fast in den Talgrund hinunter. Ein kurzes Stück müssen wir die Ski tragen, dann kommen wir am markierten Fußweg wieder zum Schnee und können bis fast zur Brücke an der Straße hinausfahren (1.920m ). Um 11:38 Uhr erreichen wir wieder die Straße. Hier haben wir ein Auto abgestellt. Massi fährt mit den Fahrern zurück zum Parkplatz ( H9, Grasser, Aschi). Eine traumhafte Tour bei besten Wetterbedingungen und besten Firnverhältnissen.

 

 

Bald sitzen wir in Feichten beim GH Kirchenwirt. Eugen Larcher, der Wirt, weiß so manches über die TIWAG und das Bergsteigen im Kaunertal zu erzählen. Die Pizzen und das Bier schmecken hervorragend. Um ca. 16:00 Uhr verlassen wir Feichten Richtung Ibk.

 

 

 

 

 

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