Im Aufstieg nach dem Rifflsee
Jan und Rainer wollen vom Gipfl abfahren
Der Franz war wiedermal der Erste
Ausblick in die Ötztaler Alpen
Auf der Taschachalm ist es sehr gemütlich
Gipfelfoto wiedermal im Tal .....
Wo war der Tourenwart??? Am ....! Richtig

K2 - Die Wettersteiner als Skyrunner unterwegs

 

Fink Klaus - Jänner 2011

Wir treffen uns um 0730 Uhr am Friedhof zur Abfahrt ins Pitztal. Unser Ziel ist der K2 mit 3.253 m.  Am Treffpunkt sind nur zwei Autos, die Anreise erfolgt offensichtlich sehr individuell.

Insgesamt sind wir 24 Teilnehmer, davon 15 Wettersteiner und 9 Gäste, eine stolze Tourentruppe. Das Wetter ist noch leicht bewölkt und ein bischen regnerisch, die Prognose zeigt aber einen hervorragenden Wintertag. Der Regen der letzten Tage ist sicherlich im Pitztal ab dem Riffelsee als Schnee gefallen. Wir erwarten beste Bedingungen.

Die meisten reisen ohne Probleme ins Pitztal an. Staggl Bruno und Stoll Phillip  haben offensichtlich leichte Orientierungsprobleme oder waren während der Fahrt anderweitig stark abgelenkt. Alle Teilnehmer treffen sich am Parkplatz der Riffelseebahn  - nur das Auto von Bruno fehlt. Er hat, wie sich später herausstellt, die Ausfahrt in Imst ignoriert und ist Richtung Pfunds unterwegs. Mit Handy wird Bruno auf die richtige Fährte zurückgeführt.

Die große Truppe am Parkplatz teilt sich. 7 Kameraden – Aschi, Rainer, Massi, Markus, David, Bernhard und Maros nehmen den K2 mit Talanstieg in Angriff.
( 1.675 m Talstation)  Der Rest nutzt die Aufstiegshilfe mit der Bahn. Für die Bergfahrt werden mit ÖAMTC Ausweis  10,80 € verrechnet. Das Wetter hat sich zwischenzeitlich gebessert. Ein traumhafter Wintertag.

Die Idee auf den K2 zu gehen haben offensichtlich  mehr Tourengeher gehabt. Es ist ziemlich was los, viele Tourengeher sind unterwegs. Der Neuschnee der letzten Tage erfordert eine Neuanlage der Spur.

Wir starten  um 0913 Uhr nach kurzer Abfahrt beim Riffelsee.( 2.232 m )  Eine richtige Karawane zieht los.  Ein Teil der Truppe wählt dann den Wurmtalerkopf als Tourenziel, so daß sich das Feld für den K2 etwas lichtet. Im weiteren Verlauf der Tour übernimmt dann Wegscheider Franz die Spurarbeit, das Feld der Wettersteiner ist ziemlich auseinander gerissen. Ein traumhafter Anstieg in herrlicher Winterlandschaft.  Um  1203 Uhr erreichen wir das Skidepot, einzelne Wettersteiner kommen bereits vom K2 zurück.

Der weitere Aufstieg auf den K2 erfolgt zu Fuß, Jan und Rainer nehmen die Ski mit auf den Gipfel.  Der Aufstieg über den Grat erfordert gewisse Vorsicht,  die Fußstapfen sind teilweise sehr glatt. Eine andere Gruppe von Tourengehern fährt auch vom Gipfel direkt ab, ziemlich steile Angelegenheit.  Wie gesagt, die Wettersteiner sind stark zerstreut, zwischenzeitlich sind auch die Talgeher eingetroffen. Maros, der offensichtlich sportlich  zu ehrgeizig war, gibt ca 100HM unterhalb des Skidepots w.o.

In Kleingruppen wird abgefahren. Sehr gute Pulverbedingungen. Grasser Franz als ältester Tourteilnehmer kümmert sich liebevoll um unserer ausgepowerten jüngsten Teilnehmer Maros. Er begleitet ihn während der Abfahrt. Der Rest der Truppe bildet Kleingruppen für die Abfahrt.

Die lästige Querung  beim Riffelsee ist noch eine leichte Herausforderung. Böse Zungen behaupten, daß die Vorhut  mit unserem geschätzten Herrn  Baumeister Eichinger die  Spur in  Seenähe unter Wasser gesetzt hätte (kann das mit dem Gewicht zusammenhängen ??; Mäx sieht auch ein mögliche Ursache im Verzehr der doch sehr opulenten und kalorienreichen Kamel- oder Dromedarschnitzel im jüngst genossenen Urlaub im Oman). Teilweise hat sich auf Grund des Wassers der Schnee als Eis auf der Lauffläche festgesetzt.

Um 1350 Uhr treffen sich  21 Wettersteiner auf der Taschach Alm. Wegscheider  F., Claudia  und Geli sind bereits ins Tal abgefahren.  Ein großes Hallo als Bruno und Phillip eintreffen. Wir haben sie den ganzen Tag nicht  gesehen. Sie haben auch die Abzweigung zum K2 verweigert und sind auf den Wurmtaler Kopf mit  3.225 m gestiegen.  Die  legendäre Individualität bei Gemeinschaftstouren der  Wettersteiner  hat sich wiederum gezeigt. Letztlich ist alles ok, wir haben es noch recht lustig auf der Alm . Vor der Abfahrt spendiert unser Tourenwart für den verbliebenen Rest der Truppe  noch eine  Runde Pfiff. Sehr lobenswert. Hier gelingt es endlich ein gemeinsames Foto mit Gipfelkreuz  zu machen.

Um 1633 Uhr sind  wir wieder am Parkplatz angelangt. Eine  sehr lohnende Tour mit  leichten Irritationen bei der Wegfindung für unsere Stararchitekten  Bruno und  Phillip geht zu Ende.

Ergänzungen der Wurmtaler Kopf Begeher:

Wettersteiner warten n i c h t, was in dem Fall auch zuviel verlangt wäre. David zieht von unten los, Philipp und ich vom Rifflsee, weit voraus eine größere Gruppe – das könnten sie sein. Deshalb wird bei der Abzweigung nicht gezögert und die untere Spur genommen – die Gruppe ist gut sichtbar. Erst über der Mitte die Erkenntnis, dass wir nicht zum K2 unterwegs sind, Also weiter zum Berg am Ende dieser Spur, der Gipfelsteilhang zum Skidepot, ein kurzer Fußmarsch und wir stehen auf dem Wurmtaler Kopf – warum auch nicht?. Allerdings nicht allein, es sind schon 2 Gruppen in etwa der Wettersteinergröße oben.

Jetzt der Anruf an Hemmi und es gelingt ihm, mir den Treffpunkt Taschach Alm so gut zu erklären, dass ich ihn auf Anhieb finde und wir mit Hallo und guten Ratschlägen begrüßt werden.

 

 

 

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