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Sonnwendfeuer und Gedenkfeier an die im Jahre 1982 verstorbenen Bergkameraden

Klaus Fink

Die jährlichen Sonnwendfeuer wurden heuer (2002) mit dem 20 –jährigen Gedenken an unsere verstorbenen Bergkameraden verbunden. Für die im Jahre 1982 am Mont Blanc tödlich verunglückten Kameraden Franz Schittenkopf und Hannes Lamprecht, der an der Ruderhofflanke durch eine Lawine  tödlich verunglückte Dieter Aschauer und der am Gilfert ebenfalls durch eine Lawine verunglückte Peter Wild wurde eine Gedenkmesse abgehalten.

Wir wählten diesmal die Aufstiegsroute über die Trunaalm. Mit der vom Bürgermeister erteilten Fahrerlaubnis konnten wir bis zur Trunaalm ( 1913 m ) mit den Autos problemlos auffahren. Eine Vielzahl von Wettersteinern mit Freunden, Familien und Kindern waren mit dabei. Ein herrlicher Aufstieg über das Trunajoch hinauf zur Rötenspitze ( 2.481 m).

Die jüngste Teilnehmerin – Paula Goriup mit vier Jahren, sowie die ältesten Teilnehmer, nämlich die Eltern von Aschi (Vater 80 Jahre) genossen gleichermaßen dieses Bergerlebnis. Eine wahre Blütenpracht und herrliches Bergwetter lies diesen Aufstieg zu einem Naturerlebnis werden.

Um 19:00 Uhr begann die Bergmesse, die durch den Pfarrer Thomas – ein Bekannter von Charly - abgehalten wurde. Schittenkopf Klaus sorgte mit seinen Freunden für die musikalische Untermalung, unterstützt wurde der Chor durch eine Trompete. Eine herrliche Stimmung im gewaltigen Panorama der Tribulaune und des Habichts. Es ist immer wieder etwas Besonderes im Kreise von Freunden und Familienangehörigen an einer Gipfelmesse teilzunehmen. Erinnerungen und Emotionen werden durch den gewaltigen Natureindruck noch verstärkt.

Unser Präsident Aschi erinnerte in seinen Gedenkworten an die im Jahre 1982 verunglückten Bergkameraden. Das anschließende Abbrennen des Bergfeuers war besonders für die vielen Kinder der Höhepunkt des Abends. Wie immer hatte Charly alles bestens vorbereitet und organisiert und einen gewaltigen Holzstapel hergerichtet. Mit Bergliedern und Erinnerungen an die Vergangenheit und in traumhafter Abendstimmung ging diese Gedenkfeier auf der Rötenspitze zu Ende.

In der Abenddämmerung stiegen wir wieder zu unseren Autos hinab und fuhren hinunter zur Trunahütte (1722 m) . Dort ließen wir uns das Bier und das Abendessen gut schmecken. Aschi zeigte noch Erinnerungsdias der verstorbenen Bergkameraden aus den Jahren um 1980. Lustig und erheiternd wie sich einzelne Wettersteiner in diesen 20 Jahren verändert haben. Die Gruppe teilte sich, ein Teil blieb auf der Trunahütte zur Übernachtung, der Rest zog es vor wieder in das Tal abzufahren und den Heimweg anzutreten.

 

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