Staggl Bruno, Herbst 2014 

Die Teilnehmer:

Aschauer Helmut (Hemmi), Nagiller Dieter, Bergmann Ludwig (Luggi), Schauer Wolfgang

Bürger Heinz, Staggl Bruno, Graser Markus, Staggl Gregor

Gschwentner Rainer, Steixner Josef, Huter Bernhard, Wegscheider Albin

Marehart Christian (Mäx), Wild Hermann (Hermi), Massimo Marius                             

Vulkanreisen

Unter diesem Motto stehen heuer gleich zwei Auslandsbergfahrten, ein Novum. Im Jänner begibt sich eine Gruppe von 26 Wettersteinern auf Vulkanreise Teil 1 zu den südlichen europäischen Vulkanen, Stromboli, Vulcano, Ätna und Vesuv. Sie erleben eine Genussreise mit 4 Gipfeln, Wein, Pizza und viel Bahö.

Vulkanreise Teil 2 führt uns in den zwei ersten Maiwochen zum östlichsten und mit 5642 m höchsten europäischen Vulkan, dem Elbrus.

Damit ist er auch der höchste Berg Europas und einer der Seven Summits, wenn auch die Zuordnung zu Europa umstritten ist.

Die Vorbereitungen beginnen schon im Herbst, bis 12. Dezember müssen die Anmeldungen fixiert sein. Wir sind 15 Teilnehmer, 14 Wettersteiner und als Gast gesellt sich Bernhard Huter, der Präsident der „Solsteiner“, dazu, der noch eine Rechnung mit dem Elbrus offen hat.

Die Altersverteilung reicht beinahe über drei Generationen, von Gregor mit 26 Jahren bis zu Hermi mit 72 Jahren.

Ossi, unser Vulkanexperte und –liebhaber und –ideengeber  kann leider nicht mitkommen.

Vorbereitung

Die Organisationsgruppe um Hemmi hat gute Arbeit geleistet.

Ohne einen einheimischen Reiseveranstalter geht in Russland nichts, auch wegen der Sprachbarriere.

Top-Travel mit seinem Leiter Viktor Nikolaev, der gut Englisch spricht, übernimmt die komplette Organisation vor Ort, Unterkünfte, Transporte, Verpflegung, Permits usw.

Die Flüge bei Lufthansa und UT-Air werden gewissenhaft zusammengestellt und gebucht, die Kosten sind mit 400 Euro sensationell niedrig: die Hinflüge von München über Frankfurt nach Moskau und weiter nach Mineralny Vody, die Rückflüge von Mineralny Vody nach Moskau mit Übernachtung und dann direkt nach München.

Für den Zubringerdienst nach München wird „Mein Fernbus“ genommen, alle erforderlichen Versicherungen werden abgeschlossen.

Ein aufwändiges Unterfangen ist der Visumantrag, der über die Visa Handling Services in Salzburg abgewickelt wird. Dem Antrag sind bereits die Reisebestätigung durch Top Travel und die Versicherung beizulegen sind. Aber alles geht glatt, die Reisepässe mit dem Visum gelangen rechtzeitig ein trotz einiger Befürchtungen wegen der aktuellen Krimkrise.

Nicht zu vergessen sind die konditionellen Vorbereitungen. Viele Wettersteinertouren werden danach ausgerichtet, es sind ganz tolle, lange Touren am Programm wie Samerschlag, Plattspitz, Grabspitze, Eisbruggspitze, Lüsener Fernerkogel, Schwarzenstein.

Und letztlich ist eine Gepäckordnung aufzustellen, das Hauptgepäck bis 23 kg, der Skisack bis 7 kg, und der Tourenrucksack als Handgepäck.

Letztes Treffen ist am Freitag vor der Abreise auf Brunntal. Hier erhalten wir die freudige Nachricht, dass unser Präsi Hemmi nach seiner Operation wegen eines Gehirnhämatoms vor 6 Wochen völlig gesund ist und entgegen aller Befürchtungen mitfahren kann. Wir sind alle sehr erleichtert, obwohl Marius, der die Reiseführung übernommen hätte, sich bestens vorbereitet hat. Jetzt werden die letzten Abwaagen zur Bestimmung des Kampfgewichtes vorgenommen. Denn laut Beschluss bei der heurigen Jahreshauptversammlung wird beim offiziellen Watschelen neben der bisher üblichen Einteilung in Alt und Jung eine neue in Schwer und Leicht eingeführt. Die Premiere findet somit in Russland statt. 10 dag trennen leicht von schwer.

Hermi hat für unsere Fahrt eigene T-Shirts entworfen und anfertigen lassen und übergibt sie uns hier. Sie sind prächtig ausgefallen.

Jetzt sind sämtliche organisatorischen Daten fixiert, auch die Zimmerverteilung, die Reise kann losgehen. 

 

Name

Alter

alt/

jung

Kampf-

gewicht

schwer/

leicht

Hotel

Paare

1

Aschauer Helmut „Hemmi“

50

jung

73,6 kg

leicht

A

2

Bergmann Ludwig „Luggi“i

34

jung

83,3 kg

leicht

B

3

Bürger Heinz

39

jung

87,3 kg

schwer

C

4

Gschwentner Rainer

51

alt

78,1 kg

leicht

D

5

Graser Markus

32

jung

83,6 kg

schwer

E

6

Huter Bernhard

51

alt

81,6 kg

leicht

A

7

Marehart Christian „Mäx“

50

jung

83,9 kg

schwer

A

8

Massimo Marius

43

jung

71,1 kg

leicht

D

9

Nagiller Dieter

51

alt

98,5 kg

schwerst

C

10

Schauer Wolfgang

48

jung

73,9 kg

leicht

E

11

Staggl Bruno

63

alt

83,4 kg

schwer

F

12

Staggl Gregor

26

jüngst

80,2 kg

leicht

B

13

Steixner Josef „Pupille“

55

alt

85,3 kg

schwer

F

14

Wegscheider Albin

65

alt

86,6 kg

schwer

G

15

Wild Hermann „Hermi“

72

ältest

60,9 kg

leichtest

G

 

Abreisetag, Mittwoch 30. April

Treffpunkt ist um 6,10 Uhr in der Heiliggeiststraße, unsere Liebsten bringen uns her. Schappi, Hermann mit einem Abschiedsschnaps und Koxi mit 15 Reise-Bieren verabschieden uns herzlichst, Abfahrt um 6,30 Uhr. Nach 3 Stunden Fahrzeit und nach Erledigung der Flugformalitäten finden wir Zeit für a Weißwurscht und a Weißbier in der Flughafenhalle.

Der verspätete Abflug um 11,40 Uhr zwingt uns in Frankfurt zu einem Fughafensprint, denn pünktlich um 13,15 Uhr hebt der Flieger nach Moskau ab. Wir sitzen drinnen, aber ist das Hauptgepäck auch mit dabei? Die Crew gibt sich betont freundlich aber unverbindlich.

Um 18,40 Uhr kommen wir in Moskau am Flughafen Vnukovo an. Hier lernen wir erstmals russische Gründlichkeit und ihre Liebe zur Passkontrolle kennen. Endlich sind wir durch, aber nachdem zum zehnten Mal ein roter Rucksack auf dem Gepäckband an uns vorbeigezogen ist, wird uns klar: Unser Gepäck ist nicht dabei!

Hektik beginnt sich aufzubauen, unser Anschlussflug nach Mineralny Vody geht schließlich um 20,50 Uhr und unser Gepäck soll mit. Da findet sich ein Hinweispfeil „Lost and Found“, der uns in ein abgeschiedenes Büro führt.

Lost and Found

Jetzt erleben wir den vollen Genuss russischer Bürokratie. Alle fünfzehn müssen in das Kämmerchen mit 3 Fräuleins, wir erhalten je 5 Formulare (mit Passkontrolle), hektisches Ausfüllen mit gegenseitigem Abschreiben der teils nur russisch verfassten Formulare, im Zollbüro (mit Passkontrolle) wird 1 Formular abgestempelt, wieder zurück und wir halten eine Verlustbestätigung in unseren Händen. Trotz aller Bemühungen von Hemmi, können sich die 3 Fräulein nicht entschließen, das Ganze schneller anzugehen. Bis wir wieder in der Flughalle sind, ist der Zeitpunkt für den Check in am Schalter von UTair vorbei, wieder nützt kein Verhandeln. Der Lufthansa Schalter ist auch schon zu.

Hemmi informiert Viktor und wir suchen uns ein Hotel in der Nähe, das „Inside“, 10 Busminuten vom Flughafen entfernt. Im Hoteltaxi beruhigen sich langsam die Gemüter, wir beziehen die Zweibettzimmer und treffen uns im Speisesaal. Es ist 22,30 Uhr, endlich sitzen, es gibt offenes Bier und gerade noch ein paar Knoblauchbaguette.

Um Mitternacht lädt Gregor zu einem Whiskyumtrunk – Dresscode: weiße Hotelschlapfen. Nach diesem Tag und der knappen Unterlage ist der Whisky rasch wirksam. Es finden alle ins richtige Bett.

Am nächsten Morgen treffen wir uns pünktlich um 7,00 Uhr in der Hotelhalle, ohne Frühstück fahren wir zum Flughafen und finden uns beim Lufthansa Schalter ein. Eine kompetente, Deutsch sprechende Dame ist jetzt da und bemüht sich sehr.

Sie organisiert uns die Weiterflüge und die erforderlichen Hotelaufenthalte auf Kosten von Lufthansa. Ein gemeinsamer Flug ist nicht möglich, nur eine gemeinsame Zugfahrt von 18 Stunden kann sie uns anbieten - lieber nicht.

 So fliegen wir in 3 Gruppen, die erste schon heute, die 2 anderen morgen. Außerdem rät uns die Dame, das Gepäck mitzunehmen, da eine Weiterleitung, wie ursprünglich geplant, ihr sehr unsicher scheint.

Also wieder runter in unser bekanntes Kämmerchen „Lost and Found“ und die Gepäckstücke auslösen. Die erste Gruppe hat Vorrang. Verlustbestätigung vor weisen (Passkontrolle), Erhalt des gestempelten Formulars, dann lange nichts. Die Fräulein sind andere nur das Tempo ist gleich wie gestern, Hemmi wird wieder nervös („please!!!, we miss our flight!!!“). Einzeln werden wir in den Aufbewahrungsraum gelassen, müssen in einem dicken, handgeführten Buch händisch laut Vordruck bestätigen (Passkontrolle):

„ I recieved my bag“, „I have no claim“.

Die Russen sind aus dem Schneider.

 Wartetag, Donnerstag 1. Mai

 „Lost and Found“ haben wir gut überstanden. Die erste Gruppe ist schon auf dem Weg zum Flughafen Domodedovo, von wo sie um 14,00 Uhr nach Mineralny Vody fliegen – Hemmi, Wolfi, Heinz, Dieter, Markus und Luggi. Hier werden sie um 17,00 Uhr von Victor erwartet und nach Pjatigorsk in das Hotel gebracht. Nach einem Abendessen mit Victor missachten vier Unentwegte (wer wohl?) dessen eindrückliche Warnung, Vodka und Bier zu mischen. Jedenfalls geht Markus im Zimmerduell mit Wolfi 1:0 in Führung.

Wir anderen frühstücken jetzt endlich im Flughafen und fahren wieder in unser Hotel, diesmal in Einzelzimmern (Lufthansa zahlt) untergebracht. Der Nachmittag bleibt uns zum Sightseeing. Mit Bus und Metro fahren wir zum Kreml, wo gerade die 1. Mai – Parade zu Ende ist und die Leute mit Fahnen und Mützen herumziehen. Der Rote Platz ist gesperrt, so spazieren wir rund herum, schauen ins GUM und essen im „La Cipolla“, einem Lokal mit 100 Bieren zur Auswahl. „Pupille“ Steixner wird umgetauft in „Otschki“, was Brille auf Russisch heißt. Später ein mickriges Abendessen im Hotel mit ein paar Bierchen. Vize Mäx läutet den „halben“ Vereinsabend mit dem Rucksackglöckchen von Gregor ein. Tourenberichte gibt es keine, wir gehen früh schlafen.

Wieder vereint, Freitag 2. Mai

Wir fliegen heute in zwei Gruppen nach Mineralny Vody. Marius, Rainer, Hermi, Albin, Josef und Gregor müssen schon etwas früher abfahren, sie haben einen Flug mit Aeroflot um 12,00 Uhr von Domodedovo aus, müssen aber durch ganz Moskau fahren. Mäx, Bernhard und ich haben den Flug um 11,00 Uhr von unserem Flughafen aus mit UTair. Wir fliegen Businessclass (Lufthansa zahlt), alles vom feinsten, VIP Lounge, ein delikates Bordessen in 3 Gängen.

Um 13,15 Uhr landen wir in Mineraly Vodny, die andere Gruppe kommt eine halbe Stunde später an und bald holt uns Viktor ab. Wir fahren zum Hotel, wo die anderen auf einer gemütlichen Hotelterrasse beim Bier sitzen. Sie haben den Tag mit einem Ausflug auf einen der sieben Hügel (mit Seilbahn) verbracht und einen ersten fernen Blick auf den Elbrus werfen können.

Endlich sind wir wieder alle zusammen, das gemeinsame Bier verwehrt uns Viktor, er treibt uns an. Um 15,30 Uhr beginnt das eigentliche Kaukasus Abenteuer mit der Fahrt ins Adyr-Su Tal.

Viktor fährt mit seinem Bus und nimmt drei von uns mit, wir anderen fahren in einem Kleinbus.

Nach einer Überlandfahrt und mehreren Ortsdurchfahrten inklusive einem Stopp zum Bier Bunkern, langen wir gegen 18,00 Uhr am Ende der Asphaltstraße an. Ein Schrägaufzug, der unser Gepäck, Viktor und Hemmi befördert, stellt die Verbindung zur etwa 50 m höher gelegenen, weiterführenden Straße dar. Das Fußvolk steigt die steile Eisentreppe hinauf.

Hier erwarten uns ein Bus aus den 50er Jahren, schick in hellblau, und ein offener Militär-LKW. Den Bus teilen wir uns mit einer russischen Ertüchtigungsgruppe, das Gepäck und Albin, Hermi, Heinz, Markus und Gregor landen auf dem LKW. Ihr Problem ist nicht die Kälte, sondern der Gestank. Nach 300 m halten wir wieder vor einem russischen Militärkontrollposten, bestehend aus zwei Schranken und einem Wachhäuschen. Viktor hat das Permit schon vorbereitet, aber trotzdem muss jeder einzeln vortreten (Passkontrolle), erst nach eingehendem Gesichtsstudium dürfen wir durch. Nach ruppigen 50 Minuten führt die Straße aus dem dichten Wald heraus in ein breites Hochtal und wir erreichen endlich das Ziel, die Ullu-Tau Hütte auf 2330 m.

Ullu-Tau Hütte 2330 m

Die Hütte schaut ganz ordentlich aus, die Zimmer auch (mit russischen Maßstäben), die Hütte ist beheizt, die Schlafsäcke können eingepackt bleiben und meistens haben wir Licht. Die Klos sind ganz manierlich, mit Sitz-WC und fließendem Wasser und Heizung. Es gibt sogar ein Kaminzimmer, das aber von der russischen Gruppe belegt wird.

Vor der Hütte ist eine große Wiese. Tal einwärts steht noch eine Ferienhausanlage, die aber nur im Sommer in Betrieb ist.

Die Hüttenwirtin Fatima ist mit der Köchin Sonja für das leibliche Wohl verantwortlich. Daneben gibt es noch den „Holzerhannes“, schwarz im Gesicht wie ein Köhler. Er befeuert die abenteuerliche Holzheizung und sorgt für Wärme. Er ist auch für den Transport der Bierpaletten verantwortlich und sorgt somit wiederum für unser Wohlbefinden.

Fatima empfängt uns freundlich und bald steht ein kräftiger Suppeneintopf am Tisch. Nach der Zimmeraufteilung sitzen wir noch beim Bier zusammen, das reichlich wenn auch zuwenig kalt für uns angeliefert worden ist. Viktor hält uns einen Vortrag, vor allem über sich und seine Karriere in der Sowjetunion (Wehmut über die vergangenen guten Zeiten klingt aus seinen Worten), über die damalige, so gute kadermäßige Ausbildung zum Bergsteiger, mit viel mehr Geld für die staatlich geführten Hütten und über die Unverträglichkeit von Bier und Vodka (wobei seine Abneigung mehr dem Bier gilt). Das mit der Unverträglichkeit will Hemmi einfach nicht glauben. Bettruhe 23,00 Uhr.

Tourentag 1, Samstag 3. Mai

Über Nacht hat es angezuckert, die Wolken hängen tief, aber die Sicht ist OK. Frühstück ist um 6,30 Uhr, die Schalen, gutgemeint voll mit Porridge, bleiben großteils unberührt stehen. Die russische Ertüchtigungsgruppe macht ihre Morgenübungen. Um 7,15 Uhr brechen wir auf, die Skier tragen wir 50 Minuten das flache Tal hinein, vorbei an einem Militärhäuschen vor der Brücke über den Gletscherbach (Betreten nur mit Pass! Verrät eine Tafel). Wir haben bei allen Tourenzielen einen Abstand von 500 m zur Grenze einzuhalten. Wolfgang hat den Grenzverlauf in seinem GPS-Gerät gespeichert und hält uns immer am Laufenden.

Die Garvash Route ist unsere heutige Tour.

Das ganze Tal gehört uns, wir sind allein unterwegs, das heißt aber auch Spurarbeit, die von unseren Konditionsstarken sauber erledigt wird,

Zuerst geht es flach bis hinter die Moräne, über die erste steile Flanke erreichen wir die Querung in den Gletscher hinein. Es hat 30 – 40 cm Neuschnee und entsprechend halten wir Abstand. Der Gletscher führt nun flach weit zurück, bis der Hang zu unserem Ziel wieder steil hinaufzieht. Nach einer kleinen Diskussion über die Schneesituation gehen wir weiter. Wieder ist Abstand zu halten. Nach 4,00 Stunden und 1150 HM stehen wir auf dem Garvash Rock, 3500 m.

Der Gratverlauf liegt noch gute 200 Meter höher, aber laut GPS von Wolfi zu nahe an der Grenze.

Es ist windig, die Sicht ist auch nicht besser geworden, also fahren wir bald und einzeln ab.

Ganz schön steil dieser Hang mit tiefem schwerem Pulver. Weiter unten wird die Sicht besser, der Schnee bleibt bis zum Talboden gut.

Viele errichten nach dem Abschwingen ein Skidepot, weil unser morgiger Ausgangspunkt hier ist, und gehen unbeschwert zurück.

Nach der Brücke tatsächlich Passkontrolle durch einen bewaffneten Soldaten! Brücke ist nicht das richtige Wort, es ist ein schlecht zusammen-gestöpselter Steg (Reini würde es die Haare aufstellen), der nicht ausschaut, als ob er die Schneeschmelze überstehen würde.

Um 13,00 Uhr sind wir in der Hütte, das erste Bier kann noch in der Sonne genossen werden. Die Wiese vor der Hütte eignet sich gut für das Ausbreiten unserer feuchten Ausrüstung. Das Essen wird im Speiseraum eingenommen, eine ausgezeichnete Gemüsesuppe, auch das Abendessen schmeckt ausgezeichnet (Hendl mit Pasta). Am Vormittag ist eine Gruppe abgefahren und wir können uns etwas mehr ausbreiten. Marius verlässt das beengte 4-Bett Zimmer und teilt mit mir ein schickes 2-Bett Zimmer. Sein Hotelzimmer Partner Rainer ist leicht beleidigt und neigt seither zum „Zicken“ Heute ist Spieleabend. Watten die einen, spielen die anderen „Arschlochen“ – ein sehr erheiterndes Spiel, die restliche kiebitzen oder gehen schlafen. Es schneit ein bisschen.

Kaisertag, Sonntag 4. Mai

6,30 Uhr Aufbruch. Es ist wolkenlos und warm. Wieder geht es zu Fuß das Tal hinein, die Skilosen tragen Bier bis zum Skidepot. Heute sehen wir die mächtigen Bergriesen ringsum in strahlendem Sonnenschein, der Ullu - Tau, eine Schnee- und Eismauer von 4200 m Höhe, bildet den Talschluss. Wieder sind wir allein und die konditionell Besten erledigen die Spurarbeit.

Heute ist die Gumachi-Route gewählt worden.

Diesmal geht es vom Skidepot gleich rechts hinauf. Marius und Heinz halten sich rechts. Wir gehen auf der linken Seite los, über gestuftes, steiles Gelände, das sich beim Gehen aber als gut gangbar heraus stellt. Weiter oben treffen wir mit den zweien zusammen. Wir queren den Gletscher zur rechten Talseite hinüber und über weitere Steilstufen steigen wir höher. Der Schnee hat sich gesetzt, aber kleine Nassschnee Rutscher gehen schon ab. Dieter kann ein Lied davon singen (schon wieder).

Die Bergkulisse beidseitig beeindruckt, richtige Westalpen Berge, steil und wild aufragend, tief verschneit, mit Hängegletschern und Gletscherbrüchen.

Vor dem letzten Steilhang wird die Schneesituation kurz diskutiert, schließlich gehen wir weiter bis auf das Gumachi Joch, auf ca. 3600 m, das nach 4,20 Stunden und 1250 HM erreicht wird. Es ist wolkenlos und warm, kurz zeigt sich in der Ferne der Elbrus, bevor er hinter Wolken verschwindet. Das Panorama ist umwerfend. Um 11,00 Uhr fahren wir ab, zuerst auf einer anderen Route mit feinstem Pulver – es staubt! - danach queren wir zur Aufstiegsroute zurück und schwingen in etwas schwererem Pulver ins Tal, immer noch ein Genuss. Hier wartet das gekühlte Bier. Eine Super-Tour bei Kaiserwetter.

Diesmal komme ich als Nachzügler ohne Passkontrolle zur Hütte (wahrscheinlich kennen sie mich schon). Bei diesem Wetter können wir im Freien speisen, Hühnersuppe und was Süßes.

Watschelen – Schwer gegen Leicht

Heute ist der richtige Tag und vor der Hütte die richtige Location für das erste Watschelematch in der Geschichte der Wettersteiner, das nach Kampfgewicht ausgetragen wird.

Die Gruppenzusammenstellung ist schon vor unserer Abreise geklärt worden, Luggi war mit 83,3 kg der Meridian und durfte sich als freier Mann für eine Mannschaft entscheiden. Er entschied sich für die Leichten, sodass die Schweren den Moar erhalten, der zweimal werfen darf.

Der erste Durchgang läuft zuerst gut für die Schweren, doch gelingt den Leichten eine Glückssträhne und sie gehen 1:0 in Führung (15:10). Ihr Siegestanz „So sehen Sieger aus“ ist leider verfrüht. Wir Schweren (und Routinierten) schlagen im zweiten Durchgang noch maßvoll (15:9) und im Entscheidungsdurchgang erbarmungslos zurück (15:1).

Das historische Match endet 2:1 für die Schweren (nicht die Dicken).

Das heutige Abendessen, Fleischlaberln mit Püree, lässt Mäx schwärmen. Leider gibt es ein Loch beim Biernachschub, das erst gegen 21,30 Uhr vom diesmal frisch gewaschenen Holzerhannes gestopft wird. Einige, aber ganz besonders Hemmi und Wolfi, überbrücken die Zeit mit Vodka. Ein mutiges und zunehmend lustiges Unterfangen, das Victors These völlig negiert. Um 23,30 Uhr wird das Licht gekappt und die Standfesten werden ins Bett gezwungen. Wolfi gewinnt heute eindeutig die Zimmerwertung. Ich glaube, er gleicht aus.

Abreisetag, Montag 5. Mai

Der lange Abend und das eingetrübte Wetter verhindern heute eine stärkere Beteiligung bei der letzten Akklimatisationstour, Hemmi (trotz allem wie immer), Hermi und Heinz gehen die Überschreitung über den Koiavgan-Pass, 3700 m hoch, an. Mit Viktor ist ein zweiter Bus vereinbart worden, der sie im nächsten Tal abholen wird.

6,00 Uhr ist der zeitige Abmarsch. Knapp eineinhalb Stunden müssen die Skier getragen werden, dann öffnet sich ein weites Hochtal, das zum Pass hinaufführt. Ein langer Lawinenkegel begleitet sie bis auf ca. 3200 m hinauf bis ihnen ein riesiger Lawinenabriss (wahrscheinlich von gestern) das Weiterkommen versperrt. Sie sind schwer beeindruckt vom Ausmaß der Lawine. Also heißt es für die umkehren und zurück zur UlluTau Hütte. Die Sicht ist gar nicht so übel und der Schnee ausgezeichnet, eine tolle Abfahrt.

Wir anderen haben in der Früh mehr Zeit, wir packen unsere Sachen und um 9,00 Uhr holt uns der Bus ab. Luggi (ist grippig), Josef und ich (wir schonen uns) fahren mit, die anderen gehen zu Fuß. Sie benötigen 2,50 Stunden. Die 3 Tourengeher kommen nach unserer Abreise zur Hütte, können aber glücklicherweise auf einem Jeep mit fahren, den ihnen Mäx und Bernhard aufgehalten haben. Sonst wäre es wohl mühsam und lang für sie geworden. Am Fuße des Schrägaufzuges warten wir bis Viktor mit dem Bus kommt.

Die Fahrt zum Talort des Elbrus, Azau, 10 Minuten nach Terskol, dem Hauptort im Baksan Tal, dauert nicht lang. Knapp nach 12,00 Uhr können wir schon unsere Hotelzimmer beziehen. Um13,00 Uhr ist die Lagebesprechung mit Viktor anberaumt: Was ist mitzunehmen, was kann im Tal gelassen werden, was erwartet uns oben, welche Pflichten haben wir und die Vorgehensweise am Berg, vor allem: „Step by Step“.

Danach steht der Nachmittag zur freien Verfügung, Essen gehen, Getränke kaufen (jeder ist für seinen Biervorrat am Elbrus selber zuständig), die Ausrüstung für den Berg zusammenpacken, pro 2 Personen ein Hauptgepäck. Die Tasche von Hemmi, Mäx und Bernhard ist sauschwer, sie haben Bier in 1,5 Liter Plastikflaschen gebunkert. Es beginnt zu regnen.

Das Abendessen im Hotel wird in einem Speisesaal mit russischem Charme eingenommen, die Zeit ist knapp bemessen, eine andere Gruppe wartet schon. Macht nichts, wir finden neben der Talstation der Gondelbahn die schöne Bar „Free Ride“ für einen Umtrunk. Leicht nervös geht es dann ab ins Bett.

Luggi liegt den ganzen Tag im Bett, nimmt Medikamente und hofft, dass er morgen wieder soweit auf den Beinen ist, dass er mitkommen kann.

Es schüttet die ganze Nacht.

Elbrustag 1, Dienstag 6. Mai

Heute geht`s los, es regnet noch immer. Nach dem Frühstück wird das übrige Gepäck zwischengelagert. Luggi hat sich gesund gemeldet und kann mitfahren. Um 10,00 Uhr treffen wir uns bei der Talstation der Gondelbahn, direkt hinter unserem Hotel. Mit uns fährt eine achtköpfige österreichische Gruppe mit russischem Bergführer hinauf. In zwei Fahrten trägt uns die schon betagte Bahn in die tief hängenden Wolken hinauf. Viktor ist auch dabei, mit Köchin und Verpflegung. Die Bergstation „Mir“ liegt zwar etwas niedriger als die Raumstation, aber immerhin auf 3450 m. Auf dieser Höhe schneit es wenigstens. Jetzt übernehmen Ratraks den Weitertransport. Unserer wartet schon, bald ist alles verstaut, Gepäck, Viktor, Köchin und Luggi, der sich noch schonen soll.

Wir anderen gehen mit den Skiern, 400 HM sind es bis zu unserer Unterkunft, den „Blue Hut“ auf 3870 m.

Vor uns geht die Österreichergruppe mit dem russischen Bergführer, wir mit Respektsabstand hinterher, bis sie meinen, wir sollen ruhig aufschließen. Das ist gut so, denn der Schneefall wird bald von dichtem Nebel eingehüllt, in dem sogar der Bergführer den Weg nicht auf Anhieb findet und kleine Suchschlingen geht. Schemenhaft sehen wir die Garabashi-Tonnen und eine weitere Stahlcontainer Anlage vorüberziehen bis nach 1,40 Stunden die Blue Hut aus dem Nebel auftauchen Es ist 13,00 Uhr.

Blue Hut 3870m, Heimat für 4 Tage

Tief eingeschneit liegen 5 Stahlcontainer vor uns, ein silbriger als Koch- und Esscontainer, vier blaue als Schlafcontainer und etwas abgerückt die silbrige Doppelkabine des Plumpsklos. Wir teilen uns zwei nebeneinander liegende Hütten, einen Einraum Container mit 10 Stockbetten und einen Zweiraum Container mit je 4 Stockbetten. Die Zimmereinteilung wird vorgenommen, das Gepäck verliefert und die Härte des russischen Hüttenlebens beginnt. Sobald die Türe in den Container geöffnet wird, weht der Schnee herein, entsprechend schnell sind die Eintritte zu gestalten, trotz der schwergängigen Türen. Im Großraum Container sind sogar die mittleren Stockbetten von den Schneeverwehungen betroffen. Die Bettenaufteilung geht reibungslos und schnell vor sich, denn Viktor hat das Essen schon für 13,30 Uhr anberaumt. Hier lernen wir unsere Köchin Anett kennen. Sie hat eigentlich einen erbärmlichen Arbeitsplatz, kocht aber ausgezeichnet.

Während des Essens erklärt uns Viktor die Verhaltensregeln: Die Essenszeiten sind einzuhalten, nicht in den Schnee rund um die Hütten pinkeln, Schnee zum Schmelzen für Anett holen, kein Alkohol vor dem Elbrus, langsam gehen „step by step“, „no porridge no elbrus“ und noch mehr. Nach einer halben Stunde müssen wir raus, die nächste Gruppe ist dran.

Und so schaut die Raumaufteilung aus: 

Hütte 1

Kabine 1 „Präsidentensuite“

 

Helmut Aschauer

 

Mäx Marehart

 

Bernhard Huter

Hütte 1

Kabine 2

 

Gregor Staggl

 

Luggi Bergmann

 

Bruno Staggl

 

Marius Massimo

Hütte 2

Kabine 3

 

Rainer Gschwenter

 

Dieter Nagiller

 

Wolfgang Schauer

 

Heinz Bürger

 

Markus Graser

 

JoseSteixner f

 

Albin Wegscheider

 

Hermi Wild

Bei dem Wetter planen wir keine Eingehtour mehr, wir richten uns häuslich ein. Ein Besen ist zu organisieren, ein Pisskübel auch, die Zugänge sind freizuhalten, die Wege sind anzulegen, wobei sich Heinz als Hüttenwart besonders hervortut. Blue Hut wird von uns langsam in Besitz genommen.

Für alle Tätigkeiten außerhalb der Hütten brauchen wir Anorak, Kappe und Skischuhe, denn der Schnee ist für die Wanderschuhe viel zu tief.

Die Klokabinen bestehen aus einer Bodenplatte mit Loch, aber die Türe lässt sich schließen, so zieht es nur sanft von unten herauf. Ich probiere schon einmal eine Technik für Leute mit lädierten Knien.

Der Pisskübel ist ein Segen, der Weg zum Klo wird nur für große Geschäfte und zum Ausleeren des Kübels gegangen.

Um Punkt 18,00 Uhr gibt es ein dreigängiges Abendessen, wieder gut, nach einer dreiviertel Stunde kommen die nächsten dran. Also ziehen wir uns in unsere Container zurück. Zuerst treffen wir uns alle im großen Raum zu einem Plausch und Erfahrungsaustausch, danach hat jeder Raum sein eigenes Abendprogramm.

Die Hütten kühlen nicht so stark wie erwartet aus, die volle Belegung kann schon eine Temperatur von 10 bis 12 Grad erzeugen, was für eine Kartenpartie, einen Umtrunk oder einen Plausch völlig ausreichend ist. Wir müssen nicht sofort in die Schlafsäcke. Nur Dieter lässt sich nicht davon abhalten, praktisch die gesamte Aufenthaltszeit im Bett zu verbringen (mit Kappe). Die Präsidentensuite hat einen elektrischen Heizkörper.

Der heutige Abend muss leider ohne Strom, also ohne Licht und Heizung, auskommen. Das Aggregat ist nicht in Schwung zu bringen, behauptet der russische Bergführer.

Um 22,00 Uhr ist bei uns in Kabine 2 Bettruhe.

Elbrustag 2, Mittwoch 7. Mai

Heute ist unser Akklimatisationstag, nur das Wetter spielt nicht mit, es ist total verhangen, schneit leicht und die Sicht beträgt keine 100 m. Aber es ist auch nicht besonders kalt.

Um 8,00 Uhr bekommen wir ein deftiges Frühstück, die Porridge-Esser halten sich trotz Ermahnung von Viktor weiterhin in Grenzen, Wurst und Käse sind mehr gefragt. Ein Lunchpaket erhalten wir auch. Hemmi hat die Innenschnalle unserer Hüttentür abgerissen. Sie wird mit Tape notdürftig repariert und später vom russischen Bergführer mit einem verächtlichen „made in china“ ausgetauscht.

Wir starten erst um 12,00 Uhr, unser Ziel sind die „Pastrukhov-Felsen“. Das Wetter hat sich nicht gebessert, die Sicht ist weiterhin miserabel, aber die Route ist wegen des „Elbrus-Race“, das am Wochenende stattfindet, mit roten Fähnchen alle 30 m ausgeflaggt, an die können wir uns halten. Ein reger Verkehr läuft hier ab, Fußgeher rauf und runter, Tourengeher rauf und runter, auch Ratraks sind unterwegs, um die verschiedenen Hüttenanlagen zu beliefern.

Mit Gregor und Luggi mache ich das 4000er-Foto, sie sind das erste Mal in dieser Höhe. Auf 4200 m kehren 7 Mann um, wir anderen gehen weiter bis auf 4550 m am Fuße der Pastrukhov-Felsen. Das sind 700 HM in 2,40 Stunden, ein ganz geeignetes Tempo für diese Höhe. Wir haben alle keine Probleme in dieser Höhe. Die Sicht ist Null, wir fahren gleich ab, schön hintereinander wie in der Skischule. Es ist ein Hinuntertasten entlang der Fähnchen, bei gutem, tiefem Neuschnee. Weiter unten fahren wir auf der Ratrak-Piste und brauchen doch das GPS von Markus, um die Abzweigung zur Blue Hut zu finden.

Um 15,30 Uhr sind wir wieder in den Hütten. Diesmal gibt es Strom (von 17,00 bis 21,00 Uhr) und die Präsidentensuite kann (unerlaubterweise) beheizt werden, was auch notwendig ist, denn es hat Schneeeintritt über eine offene Deckenfuge gegeben. Die Fuge ist am Vortag abgeklebt worden, aber Schnee liegt immer noch auf einem Stockbett, Matratze und Polster sind steif gefroren. Das ändert sich jetzt, sie beginnen aufzutauen. Die ersten Tropfen bilden sich an der Stockbettunterseite. Wir müssen all das gefrorene Bettzeug vor die Hütte entsorgen, bevor die ganze Kabine überschwemmt ist.

Am Nachmittag beraten wir über unser weiteres Vorgehen. Wir haben 2 Tage für den Gipfelgang geplant, Donnerstag und Freitag. Unsere Meteorologen Hemmi und Marius haben gute Verbindungen nach Hause und kommen mit folgender Fachauskunft zu uns: Der Donnerstag ist wettermäßig schon ganz gut, aber der Freitag ist noch besser (sonnig, wenig Wind - ideal). Wir einigen uns rasch auf den Freitag  Auch der russische Wetterbericht sagt das gleiche voraus, so wird das Rennen ebenfalls am Freitag stattfinden (Start 7,00 Uhr), auch viele Gruppen verlegen ihren Gipfelgang auf Freitag.

Vor dem Abendessen reißt es auf. Wir sehen zum ersten Mal den Doppelgipfel des Elbrus im letzten Sonnenlicht, frisch verschneit und beeindruckend! Man sieht einen Großteil der Route ein. Irgendwie schaut alles so nahe aus und ist doch respekteinflößend. Die Stimmung hebt sich deutlich.

Um 19,00 Uhr gibt es das dreigängige Abendessen, Italienischer Salat, Bohnensuppe und Huhn-Risotto, wieder sehr gut. Danach der jetzt schon traditionelle Plausch im großen Raum mit anschließenden Einzelprogrammen.

Elbrustag 3, Donnerstag 8. Mai 

Reges Treiben vor den Containern

Heute steht ein bisschen Akklimatisation, ansonsten Ruhe am Programm. Das Wetter ist wieder gleich, die Wolken hängen tief, die Sicht ist etwas besser. Um 10,00 Uhr brechen wir zu einer Hütten-Besichtigungstour auf. Knapp 100 HM über uns steht seit einem Jahr die neueste Anlage mit Containernröhren, super und schön gelegen – da schauen unsere Hütten ganz schön alt aus.

Wieder 100 Meter höher steht die Diesel Hut, das Nachfolgemodell der abgebrannten Prijut Hut, ein steinerner Rundbau mit Blechdach, dunkel und grauslig – da schauen unsere Hütten ziemlich gemütlich aus. Wir steigen noch etwas auf, befragen eine österreichische Gruppe, die heute den Gipfel erreicht hat - keine Harscheisen, Skidepot am Sattel, Gipfelaufbau mit Steigeisen, oben Nebel aber nicht kalt, so ihr Tourenbericht.

Wir fahren ab. Vor der Hütte scheint die Sonne, es ist warm und Zuversicht macht sich breit, morgen wird unser Gipfeltag. Mittagessen, ein Watterturnier.

Wir essen als letzte Gruppe zu Abend und können im Essenscontainer den offiziellen Vereinsabend auf 3870 m abhalten. Gregor bringt deshalb sein Rucksackglöckchen mit. Das Wetter hat sich schon wieder wie gewohnt verschlechtert.

Die Gruppeneinteilung für morgen wird fixiert:

Die erste Gruppe geht direkt von der Hütte los, hat 1800 Hm zu überwinden und startet um 2,00 Uhr früh.

Die zweite Gruppe benützt den Ratrak als Aufstiegshilfe bis auf ca. 4500 m und hat noch 1150 Hm vor sich. Aufbruchszeit 4,00 Uhr früh.

Wir hoffen, dass wir am Sattel zusammentreffen werden.

Für die erste Gruppe haben sich gemeldet: Hemmi, Hermi, Marius, Rainer, Heinz und Gregor.

Für die zweite Gruppe: Bernhard, Mäx, Albin, Wolfi, Josef, Dieter, Markus, Luggi und ich.

Etwas aufgeregt gehen wir um 21,00 Uhr schlafen, die Nacht wird kurz und der Schlaf unruhig.

Elbrus-Gipfeltag, Freitag 9. Mai

Um 1,30 Uhr gibt es Frühstück für die erste Gruppe, um 1,50 gehen sie dann bei leichtem Schneefall los. Die Stirnlampe leuchtet ihnen die Spur, aber so allein sind sie nicht unterwegs. Ober und unter ihnen bewegen sich andere Leuchtpunkte durch die Nacht. Auch Ratracs sind schon unterwegs und werfen deutliche Lichtkegel in die Dunkelheit.

Um 3,30 Uhr gibt es Frühstück für uns und um 3,50 steht schon der Ratrak, den uns Viktor organisiert hat, vor dem Essenscontainer. Er bringt uns in einer halben Stunde auf 4500 m.

Es geht zu wie bei einer Patscherkofel-Nachtskitour, ein Gewimmel aus Stirnlampen und Ratrak-Lichtern. Wir überholen Tourengeher und Berggeher und stinken ihnen die Nase voll und wir sind nicht die einzigen. Als wir aussteigen, stehen Heinz und Hermi da, sie sind den anderen enteilt und sind zum richtigen Zeitpunkt hier.

Die Temperatur ist nicht zu kalt, es windet und graupelt. Ich habe mir so ziemlich alles angezogen – lange Unterhose, Skihose, Überhose, Primaloft-Anorak und darüber ein Goretex-Anorak. Die dicken Handschuhe brauche ich nicht, auch keine Fußwärmer. Jeder hat Hand- und Fußwärmer eingepackt. Einige, die etwas empfindlicher sind, verwenden sie auch, besonders die Fußwärmer. Dabei ist es ratsam, diese vor der Tour in den Schuh zu packen. Luggi nimmt sie als Heizung für seinen Trinkwasserschlauch, was gut funktioniert.

Um 4,30 Uhr geht es endlich los, Bernhard führt und sucht die Spur anhand der Fähnchen und anderer Tourengeher, Heinz und Hermi gehen jetzt mit uns und halten sich an unser Tempo. Die ersten 400 Hm in 1,30 Stunden sind etwas schnell angetragen, wir müssen trachten, in der Reihe zu bleiben und niemanden abreißen zu lassen .Aber nach einer Rast reduziert Bernhard das Tempo auf ca. 220 Hm die Stunde, was allen gut tut, wir bleiben jetzt schön geschlossen.

Die Pastrukhov-Felsen umgehen wir linksseitig und ziehen uns für die folgende Steilstufe, die heikelste Stelle dieses Aufstieges, die oft Blankeis aufweisen kann, die Harscheisen an und kommen gut drüber hinweg. Nach diesem Teil beginnt die lange Querung der Südhänge des Ostgipfels. Zu sehen ist nichts. Was wir als oberhell einstufen und uns auf ein Aufreißen der Wolkendecke hoffen lässt, ist nur die zunehmende Tageshelligkeit. Weiterhin Schneefall, der Wind nimmt nach oben hin zu. Der Schnee legt sich als Anraum an uns fest.

Schließlich erreichen wir nach vier Stunden gegen 8,00 Uhr den Sattel zwischen Ost- und Westgipfel auf 5360 m. Wir haben knapp 900 Hm bzw. 1500 Hm hinter uns, es fehlen uns noch 300 Hm. Der Wind weht jetzt sehr stark, der Nebel ist dicht, die Sichtweite schlecht, manchmal nicht einmal ein Fähnchen weit. Vor uns taucht ein Rettungszelt der Veranstalter auf, ringsum Gruppen und Betreuer. Die Meldungen, die wir so mitbekommen, sind nicht erbaulich. Berichte von Erfrierungen tauchen auf, herabkommende russische Bergsteiger bedeuten uns, dass sie wegen des Sturmes auf etwa 5500 m umgedreht sind, die Arme überkreuzt als Zeichen, dass nichts mehr geht.

Wir beratschlagen, sollen wir die Steigeisen anziehen und den Gipfel versuchen oder zusammenpacken und abfahren? Bald hat sich eine starke Abfahrergruppe gebildet, während andere gehen möchten, besonders Bernhard, der ja seinen zweiten Versuch unternimmt. Auch Hermi möchte hinauf und verzieht sich nach heftigem Kampf gegen den Wind in seinen Biwaksack, um abzuwarten. Ich zögere. Die Abfahrer drängen auf baldige Abfahrt, sie fürchten, dass das Wetter noch schlimmer wird, das Rettungszelt ist auch schon lange abgebaut, das Ziel des Rennens nach unten verlegt.

Gegen 8,30 Uhr taucht die erste Gruppe aus dem Nebel auf, Hemmi voran. Jetzt wird das weitere Vorgehen konkreter. Hemmi möchte den Gipfel jedenfalls versuchen, auch Marius. So bilden Hemmi, Marius, Bernhard, Heinz und Hermi die Gipfelgruppe, die anderen fahren ab. Hemmi erhält von Markus dessen GPS-Gerät, dann ziehen sie los.

Um 9,00 Uhr fahren wir im Skischulmodus hinter Wolfi her, der mittels GPS-Gerät, der Aufstiegsspur und gelegentlich sichtbarer Fähnchen uns langsam hinunter führt. Der Schnee ist sogar pulvrig. Erst unter den Felsen wird die Sicht besser, jetzt sind wir unterhalb der Wolkendecke. Gegen 10,30 Uhr schwingen wir vor der Hütte ab, froh, gesund herunten zu sein aber auch enttäuscht. So wie wir bis zum Sattel gekommen sind, wären wir meiner Ansicht nach bei entsprechenden Bedingungen alle auf den Gipfel gekommen. Ein Trostbier folgt im Container.

Die Gipfelgruppe geht mit Steigeisen noch etwa 1 Stunde bis auf das Gipfelplateau auf 5600 m, dann bläst sie der Sturm fast um. Bei null Sicht und einem

Sturm, der die Spuren sofort verbläst, entschließt sich Hemmi umzukehren. Das vor ihnen liegende Stück hätte eher flach bis zum felsigen Gipfelaufbau geführt, aber er ist sich überhaupt nicht sicher, ob er die Ausstiegsstelle noch finden würde, oder an falscher Stelle den Abstieg versuchen würde. Das wäre bei diesem Wetter eine Katastrophe.

Entlang der Fähnchen tasten sie sich hinunter bis zum Skidepot am Sattel und sind dann ebenfalls um das GPS-Gerät heilfroh, sie haben die gleich schlechten Abfahrtsbedingungen wie wir. Gegen 13,00 Uhr treffen sie auf der Hütte ein und wir freuen uns, dass sie hier sind.

Wir sitzen alle in der Kochhütte und erfahren von der österreichischen Gruppe, die noch ein Stück weiter gekommen ist, dass beim Abstieg ein Russe abgestürzt ist. Er ist mit einem Armbruch glimpflich davon gekommen.

Kein guter Tag, es gibt heute keinen Gipfelerfolg. Viktor schaut vorbei, wir diskutieren. Wir haben jetzt die Blue Hut für uns allein, alle Mitbewohner fahren heute schon ab. Umso genauer wacht Viktor über uns und schaut, dass der Rest der Lebensmittel nicht außerhalb der Essenszeiten genossen wird. Eine ungewohnte und unnötige Bevormundung. Das lässt ihn in der Beliebtheitsskala weit absacken – Wertungsbereich „frostig“

Am Nachmittag beginnt es weihnachtlich ruhig und dicht zu schneien, was Hemmi und Mäx zu einem bekannten Weihnachtslied verleitet – „Stille Nacht, Heilige Nacht, der Elbrus hat uns nicht umgebracht, …“

Unser Applaus ist ihnen sicher.

Abendessen, Zusammenpacken, Bettruhe.

Abreisetag, Samstag 10. Mai

Wetter immer noch nicht besser, es schneit und windet. Das Frühstück komponiert Anett aus den Lebensmittel-Resten zusammen, wir warten auf den Ratrac, der um 9,30 Uhr eintrifft. Wir beladen ihn und fahren im Nebel, der sich nach unten zu lichtet, entlang der Ratrac-Spur ganz passabel ab. Auf der Bergstation Mir laden wir unser Gepäck samt den Müllsäcken in die Umlaufgondelbahn um und schweben langsam in die zivilisierte Welt hinab. Auf der unteren Sektion schauen wir auf die Schneeschuh-Rennläufer hinunter, die bis zur Station Mir laufen. Abschied von Anett, die sicher froh ist, wieder heimfahren zu können.

Obwohl uns wahrscheinlich Viktor im Hotel erwartet, nehmen wir samt Gepäck Kurs auf die Bar neben der Talstation. Auf Rainers Anregung hin genießen wir ein erstes, richtig „dreckiges“ Bier. Nicht das Bier ist dreckig, sondern wir, und bei einem ist es auch nicht geblieben.

Jedenfalls ist Viktor sehr verärgert, das Klima ist im Keller. Beleidigt sind wir aber nicht, Gregor sucht ein nettes Grilllokal am „Hauptplatz“ aus, das bereits am Nachmittag von uns gut besucht wird und wo wir unser Abendessen, Spieße mit Beilagen, einnehmen, ganz gut und sehr unterhaltsam. Anschließend geht es zur „After Race Party“ in unsere Bar „Free Ride“. Bei Techno-Rhythmen wird getanzt und gefeiert, Rennläufer und Tourengeher, Einheimische und Gäste bilden einen bunten Haufen. Viktor soll angeblich auch getanzt haben.

Ein anstrengender Tag, an dem die Anspannung der letzten Tage abgebaut wird, geht zu Ende. Ich schlafe schon einmal im Lokal ein.

Versöhnungstag, Sonntag 11. Mai

Nach dem Frühstück haben Hemmi und Mäx ein zweites klärendes Gespräch mit Viktor. Diesmal kommen sie als Freunde zurück, auch Viktor ist jetzt entspannt.

Heute steht eine Wanderung in das Adyl-Su-Tal auf dem Programm.

Ein Bus bringt uns bis zur Militärstation mit Schranken und Wachhäuschen, wie schon bekannt. Mit unserem Permit und nach eingehender Passkontrolle kommen wir durch. Von der Asphaltstraße biegt gleich ein Fußsteig ab und bringt uns durch Wald und blühende Hänge, entlang eines tief eingeschnittenen, wilden Baches bis zu einem flachen Boden vor der mit Geröll bedeckten Gletscherzunge. Hier finden wir uns wieder im wilden Kaukasus. Die Berge ragen wild und steil auf, bedeckt mit Hängegletschern. Das Tal schließt die bekannte Shkelda Mauer ab, die noch steiler und wilder vor uns steht. Jöchler Sepp hat sie vor ein paar Jahren überschritten.

Das Wetter ist heute wieder kaiserlich, kaum Wolken, kein Wind, der zweite Schönwettertag im Kaukasus.

Wie vereinbart sind wir um 15,00 Uhr beim Bus zurück, wo uns Viktor mit einer Lage Bier überrascht. Es herrscht ein gutes Einvernehmen.

Aber es kommt noch besser, Viktor holt heute seine Einladung zum Abendessen nach, die er gestern etwas verstimmt abgesagt hat. Wir fahren nach Terskol und werden vorzüglich bewirtet, Viktor schenkt Wodka aus und nimmt selbst unsere Kombination mit Bier gelassen hin.

Ein Abschiedsumtrunk im Präsidentenzimmer lässt sich nicht vermeiden, stört aber die benachbarte Russin in ihrer Nachtruhe, die sich im Bademantel beschweren geht, eine hübsche Überraschung.

Moskau retour, Montag 12. Mai

Nach einem kargen Frühstück starten wir um 10,30 Uhr nach Mineralny Vody. Etwa 3 Stunden dauert die Fahrt, mit 2 Pinkelpausen und etwas Stau vor Pyatigorsk. Reisebier haben wir dabei, das aber zunehmend wärmer wird, bis es nicht mehr zu trinken ist. Am Flughafen geben wir es einem Gepäckträger ab, der es freudig annimmt. Es erwartet uns schon Viktor, der für uns je eine Flasche guten russischen Vodka besorgt hat.

Die Formalitäten sind hier eher unkompliziert. Nach einer herzlichen Verabschiedung von Viktor sitzen wir im Flugzeug nach Moskau, diesmal wieder Economy, und landen um 18,00 Uhr auf dem Flughafen Vnukovo.

Ein Taxi fährt uns ein Stunde lang zum Hotel „Arbat House“ ganz im Zentrum, nahe beim Kreml.

Es ist ein altes liebenwertes und etwas beengtes Haus, Mit unserem sperrigen Gepäck haben wir bald die kleine Lobby verstellt. Aber wir verstauen alles schön und beziehen unsere Zimmer in vertrauter Aufteilung.

Auf Empfehlung von Viktors Frau gehen wir nicht ohne Pässe (!) aus und in ein Lokal, das wir zu Fuß in 15 Minuten erreichen.

Wir bekommen eine lange Tafel, das Essen ist ganz in Ordnung, aber das Bier, das in Biertendern serviert wird als sie merken, dass wir was weiterbringen, ist das grauslichste, das ich je getrunken habe, schal, wässrig, warm (warum haben wir es bloß getrunken?).

Der anschließende Bummel in der nahe gelegenen Fußgängerzone ist bald beendet, alle Lokale schließen um 23,00 Uhr. Wir sammeln noch ein paar Souvenirs, Hemmi findet seine original-russische Polzeikappe (eine Majorskappe, weil sie billiger als eine Generalskappe ist), die ihm sehr gut zu Gesichte steht und wohl am nächsten Wettersteinerball zu sehen sein wird.

Jetzt gilt unser Hoffen der Hotelbar, die wir 5 Minuten vor Schluss (= Mitternacht) gerade noch stürmen können. Nach anfänglichem Zögern gerät das Barfräulein noch in Schwung und nimmt die Sperrzeit nicht so genau. Ein missmutiger Bodyguard-Typ kreist herum und schaut ständig auf die Uhr. Schließlich beendet er unsere Party, ein letztes Bier und ab in die Hotellobby. Dort stoßen wir auf ein paar Ungarn, die auch nicht ins Bett wollen. Sie haben Tomaten in Moskau verkauft und sind gut gelaunt. Ein originaler ungarischer Zwetschkenschnaps aus ihrem Zimmer zögert unsere Bettgehzeit auf 3,00 Uhr hinaus.

Abreisetag, Dienstag 13. Mai

Nach einem guten Frühstück um 7,30 Uhr steht Punkt acht Uhr Swetlana in der Halle, unsere Deutsch sprechende Reiseführerin, von Viktor auf mehrfachen Wunsch noch kurzfristig verpflichtet. Wir werden mit ihr das Herz Moskaus, den Roten Platz mit all seinen Sehenswürdigkeiten besichtigen.

Sie hat bis 11,00 Uhr Zeit und versucht in diesen drei Stunden möglichst alles hineinzupacken. Nachdem wir der Wachablöse vor der Kremlmauer zugeschaut haben und ich erfahren habe, dass für die Sterne auf den Türmen des Kreml 7 kg Gold verwendet worden sind, beschließe ich, mir weitere Fakten und Zahlen zu ersparen. Einen Bericht über den weiteren Verlauf der Führung habe ich nicht erhalten und kann daher nichts weiter dazu sagen.

Gemeinsam mit Hemmi und Mäx schlendern wir herum. Die Basilius Kathedrale macht erst um 11,00 Uhr auf, das Kaufhaus GUM hat auch noch geschlossen. Aber ein Straßencafe mit drei Tischen in der Sonne direkt vor dem Eingang des GUM hat offen.

Ein guter entspannender Ausklang in Moskau, das Bier ist gut und der Ausblick auf die PassantInnen meist erfreulich. Darüber wird es so spät, dass wir mit dem Taxi ins Hotel fahren müssen. Um 12,00 Uhr ist Abfahrt zum Flughafen Domodedovo, wo wir um 13,30 Uhr ankommen und gleich einchecken. Kein Problem beim Gewicht der Gepäcksstücke, aber in meinem Handgepäck hat das Röntgenauge eine Schere gesichtet, die ich nach anfänglichem Leugnen und nach 15 Minuten Packlerei schließlich zu Tage fördere und in Moskau lasse. Jetzt sind wir alle drin, und was noch zu tun bleibt, sind die letzten Rubel auszugeben. Alle werfen ihre Rubel auf einen Haufen, ein paar Bier und belegte Brote gehen sich aus.

Dann geht es schnell, kaum sind wir im Lufthansa - Flugzeug, hebt es auch schon ab, 17,40 Uhr. Es ist halb leer. Heimat wir kommen.

Um 18,00 Uhr landen wir in München, das Gepäck ist auch dabei. Die Zeit bis zur Abfahrt unseres Zubringerbusses um 9,15 Uhr verbringen wir im „Airbräu“ am Flughafen, so wie die Reise vor zwei Wochen begonnen hat, bei Weißwurscht und Weißbier.

Hermi verlässt uns wieder in Seefeld und wir steigen um 0,15 Uhr in der Heiliggeiststraße aus dem Bus.

Unsere Allerliebsten erwarten uns schon, von den Wettersteiner haben sich Hermann und Joe die Mühe gemacht, uns zu begrüßen.

 So endet die abenteuerliche Fahrt zum Elbrus.

 Bruno

 Die Schlussabrechnung:

Unsere Abgeltungsforderungen an die Lufthansa liegen jetzt beim Rechtsanwalt und können in dieser Abrechnung noch nicht berücksichtigt werden.

 

 

 

 

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