Geschichte
1894-1919 1920-1949 1950-1979 Achtziger Neunziger Neuzeit
Neunziger
1990 Wolfgang Wippler und Dr. Gert Judmaier besteigen den Mount Kenia über dessen Südwand zum 20jährigen Gedenken an Gerts Absturz und die anschließende Aufsehen erregende Rettungsaktion von 1970. Der geheime Unterausschuss (UA003) wird gegründet und erarbeitet strikte Vorgaben für Wettersteinertouren, z.B. „ausgemachte Zeiten sind Abfahrtszeiten“ oder „eine Wettersteinertour endet um 24 Uhr“.
1991 Drei Wettersteiner (Helmuth Schappacher, Wolfgang Thöny, Wolfgang Schauer) besteigen in Südamerika die 6.000er Sajama und Huayna Potosi.
1992 Wolfgang Thöny und Peter Umfahrer fahren in die Condoriri-Gruppe, Bolivien. Für die vor 10 Jahren verstorbenen Kameraden wird auf der Rötenspitze eine Gedenkmesse abgehalten. Im Alplhaus feiern 8 Wettersteiner ein fröhliches Geburtstagsfest, die „400-Jahr-Feier“, alle werden 50 Jahre alt.
1993 Wolfgang Thöny besteigt den Mustagh Ata (7.546 m) mit Ski und wird damit neuer „höchster Wettersteiner“. Weitere Vereinsmitglieder besteigen Gipfel in Afrika (Tansania/Kenia) und in Asien (Nepal). Der berüchtigte Straflieslausschuss „STLIAS“ nimmt seine Tätigkeit auf und versetzt für einige Jahre hindurch die Mitglieder in Angst und Schrecken. Für schuldig befunden werden u.a. Zeugwart Stern (wegen Verhöhnung des STLIAS), Präsident Schappi (wegen einer obszönen Geste – gestreckter Mittelfinger), Schauer Wolfi (Giziverschiebung und andere Vergehen), Herr Eichinger (Selbstbeweihräucherung), Hemmi (Veranlassung einer Suchaktion), usw.
1994 Während 12 Wettersteiner in Marokko mit Ski zusammen über 100 Gipfel ersteigen, begleiten die zu Hause gebliebenen Wettersteiner Hugo Schwinghammer sen., unser ältestes Mitglied, auf seinem letzten Weg.
1995 Besteigung des Elbrus im Kaukasus (5.642 m) durch Peter Umfahrer.
1996 12 Wettersteiner bezwingen im Taurusgebirge/Türkei diverse Gipfel mit Ski, Schappi in Mexiko den Pico de Orizaba (5.610 m).
1997 Zum 90jährigen Bestandsjubiläum fahren 16 Wettersteiner und 1 Gast (Gert Judmaier) nach Ecuador und sind sehr erfolgreich: Gipfelbesteigungen des Pichincha (4.705 m), Cotopaxi (5.897 m) und Chimborazo (6.310 m) gelingen. 90jähriges Stiftungsfest im Gasthof Sailer mit dem „Amraser Bläser Ensemble“.
1998 Gemeinschaftsfahrt mit Ski in die Abruzzen.
1999 Helmuth Schappacher legt sein Amt als Präsident nach 29 Jahren und Hermann Buratti sein Amt als Tourenwart nach 32 Jahren zurück, beide werden für ihre besonderen Verdienste zu Ehrenmitgliedern ernannt. Helmut Aschauer wird neuer Präsident. Nach einem denkwürdigen Segeltörn in Kroatien erschüttert eine Porno-Affäre die Grundfesten des Vereins. Klaus Schittenkopf ist bei der Erstbegehung des Gipfels HGK6 im Kaukasus dabei. Gemeinsame Schitourentage im Matschertal mit 16 Teilnehmern.






