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Hans Seelos
Schiausflug Pfriemesköpfl 1918

Geschichte

1894-1919       1920-1949        1950-1979        Achtziger        Neunziger        Neuzeit

1894-1919

1894      Mitglieder des Deutschen Turnvereins Innsbruck treffen sich zu gemeinsamen Bergfahrten, „um die Schönheiten unserer Heimat und unserer Berge in sich aufzunehmen und sich daran zu erfreuen“. Diese Bergwanderungen finden immer mehr Freunde, und es entsteht eine Bergsteiger-Riege im Deutschen Turnverein.

1906      Diese „Bergsteiger-Riege“ erfreut sich großer Beliebtheit und zählt einen Mitgliederstand von 30 begeisterten Alpinisten.

1907      Eine politische Auseinandersetzung im Deutschen Turnverein zwischen der Deutschen Volkspartei und den radikalen deutschnationalen Schönerianern ist Grund für die Spaltung des Turnvereins. Ca. die Hälfte der Mitglieder treten aus, darunter auch fast alle Mitglieder der Bergsteiger-Riege, die am 1. August 1907 im Gasthof „Flunger“ die Errichtung eines eigenen alpinen Vereins beschließen, welcher nach dem Wetterstein-Gebirge benannt wird: Die „Alpine Gesellschaft Wettersteiner“. Die Wettersteiner bestehen zu Beginn aus 22 Gründungsmitgliedern, Hans Seelos wird Vorstand und spendet als Grundstock 150 Kronen und Ausrüstungsgegenstände.

1908      Die Wettersteiner zählen 35 Mitglieder, ein angedachter Hüttenbau wird schließlich fallengelassen - Tenor: „Wir sind Bergsteiger und keine Hüttenwanzen!“

1909      Hans Holzmann folgt Hans Seelos als Vereinsvorstand.

1910      Die Wettersteiner übersiedeln in den Gasthof Sailer, wo sie dank der Wirtsleute, der Familie Sailer, ein ständiges und angenehmes Heim, das „Wettersteiner-Stüberl“, finden. Der Sohn Josef ist viele Jahre als 2.Vorstand und Kassier, aber auch als förderndes Mitglied sehr aktiv.

1912      Grundsatz der „alten“ Wettersteiner war: „Die Bergsteigerei ist uns nicht nur Sport, sondern eine Sache des Gemüts“. Aus diesem Grundsatz entstand u.a. das „Wettersteiner-Weihelied“ bei einer feucht-fröhlichen Wanderung: „Wettersteiner-Bergeszackn, und in der Wampn a Brandweinlackn!“

1914      27 Wettersteiner rücken im 1. Weltkrieg ein, 4 kommen nicht mehr zurück (Josef Bauer, Ferdinand Gstöttner, Josef Rotter und Fritz „Barbele“ Lorenz)